Arbeits- und Geschäftsprozesse

Die berufliche Bildung hat in den vergangenen Jahren zunehmend Formen der Integration des Lernens in die Arbeits- und Geschäftsprozesse in ihr Methodenrepertoire aufgenommen. Dieser Trend zur „Verzahnung“ von Arbeiten und Lernen in der betrieblichen Ausbildung beziehungsweise von Theorie und Praxis im Berufsschulunterricht setzt sich fort.

Das berufspädagogische Konzept „Lernen im und am Kundenauftrag“ ist seit mehr als einem Jahrzehnt bekannt und hat sich in der Praxis bereits bewährt.

Kundenaufträge gliedern sich im Allgemeinen in die Phasen der Auftragsanalyse, Auftragsplanung, Auftragsdurchführung und Auftragsauswertung. Sie werden auch in dieser Reihenfolge in der Regel abgearbeitet. Eingeleitet wird der Kundenauftrag über einen ersten Kundenkontakt.

Dieses gilt auch für den Kundenauftrag „Optimierung von Heizungsanlagen“, der im Zentrum der folgenden Ausführungen steht.

Der Optimierung von Heizungsanlagen wird allgemein eine große Bedeutung für die Steigerung von Komfort und Energieeffizienz bescheinigt. Fasst man die wichtigsten Aussagen dazu zusammen, dann setzt die optimale Funktionsfähigkeit einer Heizungsanlage voraus, dass deren Komponenten richtig dimensioniert und gut aufeinander abgestimmt sind.

Dabei ist wesentlich, dass die Heizungsanlage mit ihren Komponenten als ein System betrachtet wird. Obwohl in der Regel einzelne Bauteile ausgesprochen hochwertig und funktional sind, nützt das wenig, wenn sie nicht richtig ausgelegt und / oder systemgerecht aufeinander abgestimmt werden. Optimierungsmöglichkeiten eröffnen sich häufig für folgende Komponenten und Merkmale:

  • Mangelhafte Bauteile (Heizkörper, Thermostatventile, MAG, hydraulischer Abgleich)
  • Dimensionierung der Pumpe
  • Unzulässiger Bypass
  • Fehlende Dämmung
  • Einstellung der Anlage
  • Wärmeerzeuger.
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