Aktuelles

21.06.2016

Dem Zufall geschuldet!

Es läuft nicht immer wie geplant. Diese Erfahrung hat im Ausbildungsjahr 2015/16 das Brain Center Max-Taut-Schule in Berlin gemacht. Dabei hat der Zufall geholfen, dass im Ergebnis doch ein Best Practice Beispiel entstanden ist.

Von der Max-Taut-Schule war geplant, mit den Auszubildenden die Lernsituation „Heizungsumwälzpumpe“ im Lernfeld 7 als Blended Learning Angebot umzusetzen. Dafür wurden dem üblichen Unterricht in der Berufsschule 2 E-Learning-Phasen hinzugefügt, eine vorausgehend zur Vorbereitung, eine nachfolgend zur Auswertung und Absicherung. Für jede E-Learning-Phase wurde ein Online-Modul auf dem Server zum Aufruf durch die Schüler eingestellt. Als das entsprechende Vorgehen für Blended Learning der Klasse vorgestellt und der Zugriff auf das erste Online-Modul besprochen wurde, stellte sich heraus, dass einige Schüler (noch) nicht über die technischen Voraussetzungen zur Durchführung eines Blended Learning Angebots verfügen. Um die Gleichbehandlung aller Schüler in der Klasse zu sichern, wurde kurz entschlossen entschieden, auf Blended Learning zu verzichten und die E-Learning-Phasen mit dem Präsenzunterricht im vorgesehenen zweitägigen Unterrichtsblock zu vereinen. Das gelang mit so großem Erfolg, dass es nach Ansicht aller Beteiligten solange bei diesem sehr stark multimedial getragenem Angebot bleiben kann, bis die informationstheoretischen Bedingungen für Blended Learning (hoffentlich bald) für alle gegeben sind.

Wie die zunächst gescheiterten Planungen der Max-Taut-Schule doch zu einem überraschenden Erfolg wurden, ist im Menü „Best Practice“ zu lesen.