Aktuelles

29.01.2017

Digitalisierung in der Heizungstechnik

Web 4.0 bzw. das Internet der Dinge stehen für die fortschreitende Digitalisierung von Arbeiten und Lernen. In der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) herausgegebenen Studie „Digitale Medien in Betrieben – heute und morgen“ werden in einer generalisierenden Form Tätigkeiten vorgestellt, bei denen digitale Geräte Anwendung finden. Dabei handelt es sich um Tätigkeiten wie die folgenden:

  • Informationsbeschaffung
  • Externe Kommunikation und Kooperation
  • Erstellung von Konzepten, Angeboten und Präsentationen
  • Dokumentation der eigenen Arbeit
  • Bestellung von Waren und Dienstleistungen
  • Planung, Organisation und Controlling
  • Verkauf von Waren und Produkten
  • Interne Kommunikation und Kooperation
  • Qualitätskontrolle
  • Steuerung von Maschinen und/oder Arbeitsprozessen
  • Entwicklung und Design von Produkten.

Die Studie kann eingesehen werden unter https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/id/8048undefined

Folgendes kann andeuten, wie intensiv digitale Geräte bereits Anwendung finden: Es gibt kaum mehr jemanden, der zur „Informationsbeschaffung“ nicht hin und wieder googelt. Ähnlich verhält es sich bei der „Externen Kommunikation und Kooperation“, für die PC oder Smartphone zum Einsatz kommen. Im privaten Bereich treffen diese Beispiele für fast alles zu.

Digitale Anforderungen in der Heizungstechnik treten auf

  • im Umgang mit Baukomponenten: In der Parametrierung von Pumpen und Ventilen/durch digitales Messen und Einstellen/durch Anwendung von Software lt. Apps usw./in der Vernetzung von Bauteilen und Geräten, die zuzuordnen und entsprechend zu adressieren sind.
  • in Formen der Dokumentation: Alte oder neue Geräte, Arbeitssituationen, Ereignisse und Fortschritte werden per Bild und/oder Video dokumentiert.
  • im Handling und der Verwendung von Informationen: Sie sind unabhängig von Zeit und Ort einzuholen/sie finden Verwendung bei der Inbetriebnahme und Übergabe, bei Service und Wartung von Bauteilen und Heizungsanlagen sowie bei Marketing und Werbung.

Arbeiten und Lernen in der Heizungstechnik erfolgen zunehmend digital geprägt. Die Wilo-Brain Centren werden sich daher in 2017 intensiv mit dieser Digitalisierung befassen. Wie, darüber wird demnächst berichtet.