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25.05.2021

Bedarfsheizung gewünscht? – Eine Digitalisierung macht`s möglich

Vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) wird der Bestand an Heizungsanlagen mit 21,2 Mio. angegeben. Für diese Heizungsanlagen gilt, dass es sich i.d.R. um sogenannte Angebotsheizungen handelt, die die Vorlauftemperatur in starrer Abhängigkeit von der Außentemperatur anbieten. Angebotsheizungen, die dem Stand der Technik entsprechen, können durch Digitalisierungsmaßnahmen zu Bedarfsheizungen gemacht werden, bei denen die Steigerung der Energieeffizienz durch die Optimierung der Vorlauftemperatur erfolgt. Sie ergibt sich, in dem über eine zentrale Regelungseinheit zwischen Raum- oder Thermostatreglern, Kessel und Pumpe derart kommuniziert wird, dass sich die Vorlauftemperatur im Prozess der Zur-Verfügung-Stellung der Wärme bedarfsgerecht dynamisch anpasst. Bis hin zur Abschaltung der Wärmeversorgung. Wilo-Brain erwartet durch die Vorlaufoptimierung eine Erhöhung der Energieeffizienz um etwa 20%. In Hinblick auf die Energieeffizienz ist im Bild zusammengefasst, was durch die Digitalisierung von Angebotsheizungen erreicht wird.

Die Digitalisierung führt aber nicht nur zur deutlich verbesserten Energieeffizienz, es stellen sich auch Vorteile sowohl beim Wärmekomfort als auch in der Bedienung und Kontrolle von Heizungsanlagen ein.

Wie und warum Angebotsheizungen durch die Digitalisierung zu Bedarfsheizungen werden, hat die Zeitschrift SHT auf den Seiten 34 bis 40 unter dem Titel „Der Trend zu Bedarfsheizungen – Vorteile der Digitalisierung von Heizungsanlagen im Bestand Leitet Herunterladen der Datei ein“ im Heft 4/2021 ausführlich dargestellt.